Qigong – Multitalent: Wie Sie mit Qigong Ihre Beweglichkeit und Flexibilität erweitern!

„Wie ein Bambus im Wind“ ist vermutlich der bekannteste Vergleich, wenn es um die Bewegungsart beim Qigong oder Taijiyuan geht. Verwurzelt. Stark. Leicht. Biegsam. Schwingend.

Es ist auch die Art der Bewegung, die Qigong unterscheidet von anderen Bewegungsformen. Es heißt auch Ruhe in Bewegung oder Bewegung in Ruhe. Gelassen und fließend, weich und anmutig.

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Schon als Kind liebte ich es, in meinem roten Gymnastikanzug aus dem Kindergarten-Turnsäckchen in den Ferien vor dem Fernseher beim Kunstturnen Verrenkungen nachzuahmen. Für Ballett konnte ich mich auch sehr begeistern. Ein Hang zu ästhetischer Bewegung, die aus jeder Menge innerer Konzentration wächst zieht sich bis heute durch. Zum Ballett hat es nicht gereicht. Schon als Kind war der Körperbau eher kräftig und widersprach der Grazie einer Primaballerina eindeutig. Aber was soll´s. Es hat mich nicht daran gehindert, weiter auf dem Teppich herumzuspringen und es eben auch zu versuchen. Heute ist der Schmerz darüber vergessen und die Liebe zur Bewegung gepaart mit einem ausgeprägten Forscherdrang zu wohin und woher, womit und warum, hat ideale Objekt der Leidenschaft gefunden. Qigong.

Es hat also etwas mit Schönheit zu tun und noch viel mehr damit, sich elastisch bewegen zu lassen. Ganz so, wie wir das anfangs hatten, eben wie ein Bambus vom Wind bewegt wird. Das ist die hohe Kunst und der Lohn jahrelangen Dranbleibens. Eine Frage des persönlichen Zieles damit außerdem. Für mich war klar, ich will das beherrschen. Wobei ich festgestellt habe, je tiefer man gräbt, desto mehr tut sich auf. Lernen endet nie. So oder so beginnt der Weg bei sich selbst. So oder so führt der Weg durch sich selbst. So oder so tut man gut daran, den Weg als Ziel zu wählen. Auf diesem Weg sind Stationen, in denen sich die Übenden nacheinander mit den einzelnen Elementen befassen, die für ein Bewegtwerden durch die Energie Voraussetzungen schaffen. Die Gelenke zum Beispiel. Sie werden mehr und mehr gelockert. Mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass sie dadurch mehr Energie in Form von Blut abbekommen. Für die Gelenke heißt das mehr Nährstoffe und weniger Schlacken. So verhält es sich dann auch bei der Muskulatur. Nach und nach wird auch sie lockerer, weicher und kräftiger zugleich. Die Entspannung, die Achtsamkeit und das Bewusstsein darüber, was man tut, unterstützten diesen Prozess. Dann ist schon viel gewonnen.

Etwas Talent und visuelle Umsetzungsgabe vervollkommnen die Form der Bewegung. Das lässt die Energie frei durch das Meridiansystem fließen, was Qigong so wirksam macht.

Ein richtiger Bambus also. Geschmeidig und strotzend vor Energie

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