Qigong – Multitalent: Wie Qigong Ihre Achtsamkeit und Wahrnehmungsfähigkeit fördert!

Schauen wir uns hierfür wieder die Wikipedia-Definition zunächst für Achtsamkeit an:

  1. Achtsamkeit (care), Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse und Belange anderer Menschen, Begriff der Care-Ethik
  2. Achtsamkeit (mindfulness), Aufmerksamkeit in Zusammenhang mit einem besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseins­zustand des Hier und Jetzt im Rahmen von Buddhismus und Psychologie

Achtsamkeit mit anderen setzt für meine Begriffe die Achtsamkeit sich selbst gegenüber voraus. Denn auf welche Referenz würde ich mich sonst beziehen können. Nur das, was ich an mir selber erkenne, das kann ich auch bei anderen erkennen. Es braucht diesen Ich-Bezug als Voraussetzung dafür, überhaupt in Resonanz mit anderen Wesen kommen zu können.

Die Reihenfolge der Definition müsste für mein Verständnis verändert werden. Machen Sie den 2. Schritt zum 1. Jede Veränderung beginnt bei einem selbst. Zunächst die Wahrnehmung schulen und sich die Dinge bewusst werden lassen, dann achtsamer Umgang mit sich selbst. So klappt es dann auch mit anderen.

Die Wahrnehmung ist ein Resultat unserer Sinne. Dem Hören, Sehen, Riechen, Tasten und Schmecken. Diese sind die primären Sinne. Dazu kommt noch die Raumwahrnehmung und die Intuition, das wohlbekannte Bauchgefühl. Zusammen ergeben sie unsere Wahrnehmung auf der greifbaren Ebene. Neben dieser gibt es auch für den einen oder anderen Ebenen, die weniger greifbar sind. Diese haben etwas mit unserer Spiritualität zu tun. Damit, ob wir an etwas Göttliches, Vorbestimmtes oder an Fügung glauben.

Kommen wir zur Förderung dieser Wahrnehmung und der resultierenden Achtsamkeit durch Qigong. Wie können Sie sie mit dieser Methode stärken?

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Was ja Qigong ganz wesentlich von „westlichen“ Bewegungsformen unterscheidet, ist die Aufmerksamkeit bei dem, was Sie gerade tun. Sie beobachten Ihre Bewegungen. Wie Sie schon im Teil „Mentaltraining mit Qigong“ lesen konnten, binden Sie damit den Geist an Ihr Tun und gelangen hierüber in einen meditativen Zustand. Sie werden präsenter. Das heißt auch, dass Sie sich selbst und Ihren wirklichen Empfindungen näher kommen.

Für die Beobachtung benötigen Sie Ihre Sinne. Sie trainieren diese auf die Wahrnehmung Ihres Körpers und bekommen damit auch Einblicke in Ihre Innenwelt. Innenschau ist ein Teil der meditativen Wege. Das ist zwangsläufig nicht immer angenehm. So manch unbequemer Schmerz mag sich da ins Bewusstsein schieben.

Mit Qigong lernen Sie jedoch im Flow zu bleiben. Sie bleiben in Bewegung und bewegen damit auch das, was Sie innerlich bewegt. Das unterstützt Sie, die Dinge laufen, gehen zu lassen.

Veränderung geht oft einher mit neuen Aufgaben. Das mag unser Gehirn gar nicht. Das will weiter den alten Stiefel fahren. Es ist generell dahingehend auf Energiesparmodus. Eine Sache, die es gilt mental zu überbrücken. Eine Angelegenheit, sich stets bewusst zu machen, was gerade ist und es nicht zu stark zu bewerten. Ein Fluss analysiert auch nicht jeden Wassertropfen. Nur manchmal.

Seien Sie sich sicher, wenn Sie in Bewegung bleiben und Ihr Herz zustimmt, dann bleiben diese Prozesse eher flüchtig. Mit Qigong erledigen sich die Kleinigkeiten von selbst. Kommt tatsächlich etwas Größeres auf die Bühne, dann sprechen Sie am besten mit Ihrem Lehrer oder anderen vertrauten Personen. Auch ein Coaching kann dabei sehr gut unterstützen.

Ihre Wahrnehmung nimmt im Laufe Ihrer Übungszeit stetig zu. Das ist auch eine sehr große Chance, mitzubekommen, wenn sich etwas anbahnt. Eine Erkältung z.B. oder eine Verspannung. Hier können Sie stetig früher intervenieren, damit die Dinge gar nicht so groß zu werden brauchen. Damit machen Sie schneller einmal Pause, wenn Sie diese brauchen. Sie werden sich eine andere Haltung in der Arbeit suchen, um die Verspannungen nicht weiter zu steigern. Sehr nützlich!

 

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