Was Gefühle mit Flow zu tun haben…

Über Gefühle sprechen wir viel. Ich fühle mich so und so, ich fühle das und das… doch, was sind eigentlich Gefühle? Wie würde ich erklären, was ein Gefühl ist?

Weiter stelle ich mir die Frage: Wie gut kenne ich mein Innenleben, meine Gefühle? Wie gehe ich mit Ihnen um? Wie benutze ich sie?

Ein Gefühl ist eine psychische Erfahrung und hat viel mit Wahrnehmung zu tun.

Gefühle sind das Gegenteil des Intellektes und Verstandes. Sie sind insgesamt gesehen die Summe von Gefühls- und Willenserregungen.

Durch meine Sinne empfinde ich etwas und mein Körper reagiert. Das ist ein Gefühl.

Emotionen sind das, was den Gefühlen folgt. Sie bewegen mich dazu, zu lieben, zu hassen, zu verabscheuen, zu genießen… Ich sehe, wie eine Mutter ihr Kind streng maßregelt und empfinde Mitgefühl, Zustimmung, Ärger, Trauer… ich nehme einen Geruch aus meiner Kindheit war und reagiere mit Freude, mit Bedauern, mit Ekel… Jemand berührt mich unachtsam und ich zeige Schmerz oder Wut… ich höre ein Musikstück und Tränen steigen in mir auf…

Doch wie gut kenne ich mich? Bin ich mir darüber im Klaren, wie ich emotional funktioniere?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, emotional an der Natürlichkeit des Gefühlsausdruckes vorbei zu leben. Jede Form von Unnatürlichkeit bringt einen Blockade der Lebenskraft mit sich.

Wenn Sie Lust haben, mehr darüber zu erfahren, dann lohnt es sich jetzt u.U. für Sie weiterzulesen.

Ich möchte vorausschicken, dass es meiner Meinung nach keine emotionale Perfektion gibt. Diese Vorstellung davon empfinde ich als absolut unnatürlich.  Als Menschen sind wir Gott sei´s gedankt noch keine kontrollierbaren Maschinen, die auf Knopfdruck so oder so reagieren. Doch ich denke, es gibt eine gute Balance, die man erreichen kann. In der Psychologie wird dies emotionale Intelligenz genannt. Und hierfür können die folgenden Punkte einen Zugewinn darstellen, um mit den eigenen Gefühlen genau das zu tun, was ihre Natur ist, nämlich damit im Fluss zu sein:

Einmal steht als Muster zur Verfügung, bestimmte Gefühle zu unterdrücken, zu blockieren. Das führt dann dazu, dass sie sich schön aufstauen und entweder z.B. in andauerndem Sarksamus tröpfchenweise Ausgang finden oder in einem Zornesausbruch, der – und das ist mir selber vor Jahren passiert, schon mal zu einem zertretenen Wäscheständer führen kann (nur weil er sich nicht auf Anhieb zusammenklappen ließ. Nun ja… )

Dann können wir noch wunderbar beispielsweise Mitleid erregen und unsere Umgebung mit Bedürftigkeit erfreuen, damit wir schön das bekommen, was wir meist unbewusst wollen.

Ein anderes schönes emotionales Hinkebein ist, vor lauter gutem Gefühl einen Porsche zu bestellen und darüber zu vergessen, dass das Bankkonto ein bisschen unterhalb dieser Preisklasse liegt. Doch das, was am meisten so gängig funktioniert ist das Geschäft mit der Angst! Muss ich das weiter erläutern? Jeder, der ein paar mehr Versicherungspolicen in seinen Ordnern hat, müsste ahnen, von was ich hier spreche.

Noch ein Fall wäre zu erwähnen: Alles, aber wirklich alles hat eine emotionale Note – Grundstimmung Melancholie, die rosarote Brille, Schwarzmalerei…

Zu guter letzt noch das über-natürliche zer-fließen, über-fließen, aus-fließen, übergießen, übergeben usw.

Wie auch immer ich auf der Gefühlsebene ticke. Je mehr ich im Fluss bin, desto weniger habe ich auf dieser Ebene mit Stress zu tun, desto mehr Lebenskraft steht mir zur Verfügung für Dinge, die mir wirklich Freude bereiten. Beim Qi Gong heißt es überall, die Energie fließen lassen wie ein sich schlängelnder Fluss oder zu ruhen, wie ein stiller See…Die natürliche Qualität von Energie ist es, zu fließen.

Sind die Gefühle natürlich und im Fluss, ist auch Energie in Bewegung E-motion (energy in motion)!

In diesem Sinne, einen guten Flow!