10 Schritte, um mit Qigong gegen Migräne anzutreten!

Ist Qigong ein möglicher Weg gegen Migräne?

 

Das Leid ist groß für die Betroffenen. Oft knocked es einen von Knall auf Fall aus. Nichts geht mehr.

Alles, womit man beschäftigt ist, sind die Schmerzen, die Empfindlichkeit und das Gelähmtsein.

Bei jedem verläuft Migräne anders. Die Erscheinung ist unterschiedlich ausgeprägt, kann still verlaufen, mit Erbrechen und ohne… Da man etwa 300 verschiedene Kopfschmerzarten in der modernen Forschung kennt, kann niemand einfach so pauschal über DIE Migräne sprechen.

 

Voranstellen möchte ich, dass ich bis vor wenigen Jahren selbst noch regelmäßig an Migräne litt. In den Hochzeiten zählte ich bis zu fünf Tage, an denen ich vollkommen ausfiel deswegen. Daher hole ich etwas detaillierter aus, um Ihnen am Ende eine kleine Übung an die Hand zu geben, die Sie auf Ihrem Weg gut begleiten könnte.

Ich weiß, dass Migräne Nerv tötend sein kann.

Das Drumherum mit: Wer versorgt die Kinder?  Wer kann für mich den Kurs, meinen Dienst übernehmen? und dort und jeden  auch noch anzurufen, ist schon unangenehm genug. Doch die Schmerzen und die Unfähigkeit zu irgendetwas endeten oft in regelrechter Verzweiflung.

Mit allem zurecht zu kommen, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, Ordnung zu halten etc., all das stellte zwar Herausforderungen dar, doch es lief echt gut. Ich war schon damals bestens organisiert und ansonsten auch richtig belastbar. (Und wenn Sie betroffen sind, vielleicht wollen Sie mit diesen Beitrag Ihre Lieben, Freunde und Wohlwoller informieren?)

Nur an besagten Tagen – no chance!!

Es fiel mir elend schwer, mich in so einer Schwäche akzeptieren zu müssen. Ja, müssen. Mir blieb in der Situation nur die Wahl, weiter zu kämpfen, was nichts daran änderte oder mich zu ergeben.

Hatte ich Triptane eingenommen, fiel ich immerhin tief… in das dunkle Loch. Ein seltsamer Schlaf, der zwar schmerzfrei scheint, doch ein kurzes Aufwachen beweist, dass das Zimmer noch immer dunkel ist und sich der Nacken von den Schmerzen anfühlt, als wäre der ganze Kopf in einem Schraubstock mit langen dünnen Nägeln, die sich langsam in die Nerven hineinbohren. Wollte jemand mit mir sprechen, musste er lange auf Antwort warten. Ich konnte die Maske nicht ablegen.

Indem ich aus meiner Erinnerung schreibe, wird mir wieder klar, wie elend diese Szenarien waren.

Diejenigen unter Ihnen, die davon glücklicherweise frei sind, werden jetzt vielleicht etwas die Stirn runzeln wegen einer so detaillierten Beschreibung. Meine Absicht damit ist, Sie um Verständnis zu bitten, für alle, die in Ihrer Umgebung von Migräne betroffen sind. Sie sind u.U. nicht sie selbst zu dieser Zeit! Und sie können auch nicht ad hoc etwas dagegen tun!

Ich habe sehr viel Liebe erfahren durch wohlgemeinte Rat- und Vorschläge. Doch wenn ich mir etwas anhören wollte, dann nur von jemanden, der selbst die Erfahrung gemacht hat! Bei allen anderen filterte ich nur das Wohlwollen heraus, denn das ist das, was mir gut tat. Der größte Dienst war stilles Mit-Mir-Sein. Da hatte ich zumindest weniger Angst.

 

Migräne ist unvorstellbar und zeitweise unerträglich!

 

Was denken Sie, wie lange ich mit mir innere Kämpfe ausgetragen habe? Sehr, sehr lange! Denn wie Sie vielleicht bemerkt haben, war ich zu der Zeit schon längst langjährige Qigonglehrerin. Und wie oft denken Sie, habe ich die Frage gehört: Hilft Dir das nicht? Sehr, sehr oft!

Sie können mir glauben, es nagte ziemlich lange an meinem Selbstbild. Das Ego wollte eindeutig etwas anderes. Heute weiß ich, dass mein Selbstbild nicht vom Außen abhängt, sondern davon, wie stark ich innerlich bin. Das schließt mit ein, wie im Reinen ich mit mir bin und meine Schwäche zu einer Stärke verwandeln konnte.

Darin liegt das wesentliche Geschenk von Qigong in Verbindung mit der Migräne.

Ich wurde insgesamt zunehmend gelassener, selbstbewusster und so viel freundlicher mit mir!

Der Weg aus dieser Migräne war mehr ein Komplex aus verschiedenen Mosaiksteinchen, mit denen ich letztendlich frei davon wurde. Ich würde sagen, da liegt ein Marathon hinter mir. Auf halber Strecke bezeichnete ich Migräneattacken, die mit normalen Schmerzmitteln zu bewältigen waren, nur noch als simple Kopfschmerzen! Wenn ich heute im Monat zweimal ein Ibuprofen-Produkt einnehme, dann freue ich mich ungemein!

Alles hat Sinn gemacht, was ich unternommen hatte, ob systemische Arbeit, Shiatsu, chinesische Tees, Chiropraktik, Craniosacral-Therapie, Lymphdrainagen…

Doch im Rückblick gab es durch eine Sache die wesentlichste Wende.

  • Ich habe aufgehört, mich selbst zu malträtieren, wenn es mal wieder so weit war. Stattdessen machte ich mir bewusst, dass ich nichts, aber auch gar nichts falsch gemacht habe!! (Die Menschen meinen es gut um einen herum! Auch wenn sie aus Hilflosigkeit mutmaßen, wie zu viel man gearbeitet hat, wie zu viel man sich aufgetan hat und so weiter und so fort!)

 

  • Ich habe mir bewusst gemacht: Ich steige aus aus der Box! Auch kein eigenes Schubladendenken mehr! Eine der schlimmsten Schubladen ist die psychosomatische Meinung, es handele sich um Sex im Kopf!! Verzeihen Sie die Direktheit: Totaler Schwachsinn! Einer der fürchterlichsten Verstärker für Menschen, die unter so heftigen Schmerzen hochsensibel für derlei Geplänkel sind!

 

  • Und ich wusste, weil ich scheinbar keine Wahl hatte, hatte ich die Wahl, was ich selbst aus dieser Situation machen kann. Ich fragte mich, was kann ich jetzt? Und das war erstaunlich. Einmal konnte ich zumindest mit den Kindern fernsehen. Manchmal konnte ich mich durch die Erinnerung an den letzten Urlaub ablenken. Manchmal konnte ich sogar schreiben. Das machte mich beinah euphorisch.

 

Unterm Strich begann ich mich selbst gern zu haben und das andere konnte mich alles mehr und mehr gern haben!!

Ich wurde freundlicher mit mir selbst.

Wie gesagt, im Nachhinein stellte ich fest, dass es das wichtigste für die Lösung war. Diese Haltung reduziert den zusätzlichen Stress und hilft, das Nervensystem zu stärken. (Migräne zu haben bedeutet Energieeinbruch im Nervensystem)

Im Qigong nennen wir diese Haltung: Das innere Lächeln!

Wie es von den Ältesten gemeint war, das beginne ich so allmählich zu begreifen.

 

Und wie machen Sie das? Qigong gegen Migräne?

10 Schritte, um mit Qigong gegen Migräne anzutreten!

 

  1. Beginnen Sie in jedem Fall damit, wenn es Ihnen gut geht! Denn alles, was Sie oft üben, das können Sie auch in weniger kraftvollen Situationen abrufen.

 

  1. Sorgen Sie dafür, dass Sie ungestört sind und sich wohl fühlen.

 

  1. Finden Sie die für Sie passende Lage. Sitzend, liegend, stehend…

Schließen Sie die Augen oder finden Sie einen fixen Punkt.

  1. Machen Sie sich die wirkende Schwerkraft bewusst. Sie müssen sich nicht selbst tragen. Das erledigt Mutter Erde. Spüren Sie, dass Sie tatsächlich gehalten werden und geben das Gewicht nach unten ab, sodass Sie sich mit jedem Atemzug leichter fühlen.

 

  1. Wenden Sie sich nach einigen Atemzügen mit Ihrer Aufmerksamkeit nach oben. Nehmen Sie den Raum über Ihnen wahr. Durch die Zimmerdecke hinauf in die Atmosphäre und darüber hinaus ins ganze Universum.

 

  1. Nehmen Sie sich wahr, als wären Sie ein Stück Butter in der Sonne. Ja, genau. Es geht darum, weich zu werden J (Vielleicht gefällt Ihnen ein anderes Bild besser?) Erzeugen Sie so Licht- , Raum- und Wärmewirkung in individuellem Maße. Seien Sie jedoch auf keinen Fall sparsam damit!

 

  1. Als nächstes bringen Sie die Wahrnehmung auf oben und unten miteinander. Werden Sie sich bewusst, dass Sie jetzt mit enormen Kraftquellen in Verbindung stehen.

 

  1. So kommen Sie zum Kernstück. Das innere Lächeln entsteht in Ihrem fühlenden Herzen. Sie wissen genau, wo es sich befindet. Es ist genau dort, wo Ihnen das Herz aufgeht! Exakt dieses Gefühl brauchen wir! Und es ist völlig einerlei, wodurch Ihnen das Herz aufgeht. Ein Musikstück, das Sie sich vorstellen. Das Lächeln Ihres Kindes, Ihres Liebsten… Eine Erinnerung an schöne Zeiten. Absolut egal was!!! Nehmen Sie das, was dem Begriff „inneres Lächeln“ am nächsten kommt!

 

  1. Haben Sie es? Dann konzentrieren Sie sich für wenige Minuten darauf. Beginnen Sie mit kleinen Momenten, z.B. von 3 Minuten und steigern Sie sich von Mal zu Mal.

 

  1. Wie oft sollten Sie das machen? Es ist wie beim Erlernen eines Instrumentes. Übung macht den Meister! Täglich ein wenig. Ein- bis zweimal pro Woche eine längere Einheit.

 

Ich würde mir wünschen, dass Sie es einfach eine Weile probieren! Es lohnt sich. Ich bin mir 100% sicher. Zu behaupten Qigong wäre das Allheilmittel, wäre unseriös, aber zu behaupten, dass es etwas an der Situation verändern kann, das ist für mich eine klare Sache!

 

Wie wäre es, wenn Sie sich sagen würden: Ich tue das für 7 Wochen täglich drei Minuten und einmal fünf Minuten!

 

Wenn Sie es tun, wenn Sie mögen, bitte teilen Sie mit mir Ihre Erfahrung!!

Schreiben Sie mir gerne einfach eine E-Mail, wenn Sie unsicher sind oder eine Frage haben!

Und wenn Sie noch mehr Interesse an Beiträgen zu Migräne haben, dann unbedingt dazusagen!!

Vielen Dank im Voraus!

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